Die 10 häufigsten Facebook-Fehler – Und wie du sie vermeidest!

14. Juni 2020
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Du willst auf Facebook durchstarten? Oder hast das Gefühl, deine Reichweite und deine Interaktionen sind noch nicht auf dem gewünschten Level? Wir haben hier mal die häufigsten Fehler für dich aufgelistet, über die wir immer wieder stolpern, und sagen dir wie du sie vermeiden kannst.

Los geht’s:

#1 Du nutzt ein privates Profil, statt einer Unternehmensseite

Das ist der Klassiker, vor allem wenn du dich selbst als Person vermarktest, scheint es auf den ersten Blick ausreichend dein bereits bestehendes und gut vernetztes Privatprofil zu nutzen. Allerdings verzichtest du damit auch auf ganz viele Möglichkeiten, die dir ein Unternehmensprofil bietet und verstößt außerdem nicht gegen die Facebook-Richtlinien, nach denen dein Privatprofil nicht für das Bewerben von Produkten oder Dienstleistungen genutzt werden darf. Und wenn du jetzt direkt dein Unternehmensprofil anlegen möchtest, findest du hier übrigens wertvolle Tipps & Tricks für deine Facebook-Unternehmensseite.

Empfehlung: Wenn es so ist, dass du absolut dafür brennst, was du tust, solltest du dein Privatprofil aber dennoch nutzen, um auf dein Business hinzuweisen. Zum Beispiel mit deinem Titelbild oder den Lebensereignissen. Nutze diese Möglichkeit auf jeden Fall. Denn wenn du dich als Experte positionierst, dann bist du sicher auch in anderen Communities und Gruppen unterwegs und teilst dein Wissen. Und wenn dann jemand von da aus auf deinem Privat-Profil landet, ist es sehr wahrscheinlich, dass er sich auch deine Unternehmensseite anschaut und deiner Community beitritt. Lass diese tolle Möglichkeit nicht ungenutzt.

Nutze dein Privatprofil für berufliches Netzwerken

#2 Du lieferst keinen Mehrwert

Der Klassiker unter den Facebook-Fehlern. Du postest einfach vor dich hin und verlierst den Mehrwert für deine Community aus den Augen. Auch wenn du das Thema schon oft gehört hast (und vielleicht nicht mehr hören kannst), ist es einfach grundlegend wichtig, dass du dich immer wieder fragst, welche Inhalte für deine Community wirklich hilfreich sind. Also: Warum soll dir deine Community folgen, deine Inhalte konsumieren oder damit interagieren? Wenn du hier nicht klar bist und deine Posts danach ausrichtest, werden sich deine Follower, also wenn du überhaupt welche bekommst, schnell langweilen!

Unsere Empfehlung: Wenn du nicht weißt, was dein Mehrwert überhaupt sein könnte, frag dich, welche Probleme du löst und vor allem für wen. Also wer ist eigentlich dein Wunschkunde! Du bist der Experte: Hör genau hin, wonach deine Kunden fragen und an welchen Stellen sie Bauchschmerzen haben bzw. Hilfe benötigen und wie du ihnen genau helfen kannst! Wichtige Grundlagenarbeit, in der wir dich zum Beispiel in unseren kostenlosen Email-Kurs „In 5 Tagen zu deinem Online Marketing Konzept“ unterstützen. Unbedingt anmelden, wenn du hier noch mehr Klarheit möchtest.

#3 Du bist ungeduldig und gibst zu schnell auf

Ein Fehler, dem auch wir ab und an zum Opfer fallen: Die Ungeduld! Klar ist, dass sich die organische Reichweite nicht über Nacht aufbaut. Aber wenn du schon nach wenigen Wochen oder Monaten entnervt aufgibst, weil du das Gefühl hast, dass niemanden interessiert, was du tust, dann begehst du einen großen Fehler. Facebook – und eigentlich jeder andere Social Media Kanal auch – können nur funktionieren, wenn du eine gewisse Hartnäckigkeit an den Tag legst. Du darfst hier also einfach kontinuierlich dranbleiben. Wenn du dir sicher bist, dass du Mehrwert bietest und ab und zu positives Feedback bekommst, bist du auf einem guten Weg!

Unsere Empfehlung: Meist wird die Ungeduld dadurch getriggert, dass man sich mit anderen Communities vergleicht. Und ja wir wissen, dass passiert einfach automatisch. Versuche es aber zu erkennen und in das richtige Licht zu rücken. Gibt es diese Communities vielleicht einfach schon länger, ist das Thema breitentauglicher oder was auch immer? Meist gibt es einen guten Grund für den Unterschied. Außerdem: Jeder einzelne neue Follower sollte von dir gefeiert werden. Konzentriere dich auf die, die du schon hast, statt irgendwelchen Zahlen hinterherzurennen.

#4 Du postest nicht regelmäßig

Manche von euch lassen sich beim Thema Social Media stark von ihren Gefühlen leiten und posten nur dann, wenn ihnen gerade etwas einfällt. Im Umkehrschluss bedeutet das: In deiner Community gibt es immer wieder Phasen, in denen es ziemlich ruhig ist und nichts passiert. Das ist natürlich Gift für deine Reichweite und auch die Interaktionsrate. Und auch mit dem Vertrauensaufbau wird es in dem Fall höchstwahrscheinlich nur schleppend vorangehen.

Denk daran: Deine Follower sind an dir und deinem Content interessiert und wollen, dass du Beiträge veröffentlichst und regelmäßig von dir hören lässt.

Unsere Empfehlung: Ohne einen Content- und Redaktionsplan, der zu dir passt und mit dem du gerne arbeitest, geht eigentlich gar nichts! Ist der nämlich nicht da, ufert das wöchentliche oder tägliche Posten schnell zu einer Strapaze aus. Lass es nicht soweit kommen. Plane vor! Nur so kannst du regelmäßig und mit Leichtigkeit sichtbar werden und auch Kunden anziehen. Das ist übrigens genau das Thema von unserem Social Media Content Creator Workshop, den wir gerade für dich vorbereiten: Wie du durch Planung und Struktur gepaart mit gewisser kreativer Freiheit wieder Leichtigkeit in dein Social Media Marketing bringst. Hier kannst du dich in die Warteliste eintragen: boost-my-business.de/arbeite-mit-uns/social-media-content-creator-workshop/

#5 Du startest direkt mit bezahlten Anzeigen

Bei manchen ist die Ungeduld, die wir in Fehler #3 besprochen haben so groß, dass sie direkt Ads schalten wollen. Die Ziele dahinter sind vielfältig. Hin und wieder wird direkt das Produkt oder der Service beworben, es werden Anzeigen erstellt um Gruppenmitglieder oder Seitenlikes zu bekommen oder es wird direkt ein Freebie angeboten. Und versteh uns nicht falsch: Das sind alles legitime Gründe Facebook-Anzeigen zu schalten. Aber eben nur, wenn du dir schon organisch ein zumindest kleine Community aufgebaut hast. Schließlich willst du ja sicher nicht für Interessenten bezahlen, die dann auf deine Seite kommen, keinen hilfreichen Inhalt finden und wieder verschwinden, oder?

Unsere Empfehlung: Für deinen Community-Aufbau benötigst du zunächst keine bezahlten Anzeigen! Im Gegenteil: Poste erst einmal ein paar Monate und lass deine Community organisch wachsen. Das hilft nicht nur dabei, dein Profil bestmöglich auf bezahlte Nutzer vorzubereiten. Es hilft auch dir deine Wunschkunden auf Facebook besser zu verstehen. Und nur so kannst du am Ende auch deine Anzeigen genau auf diese Wunschkunden ausrichten.

#6 Du wertest deine Aktivitäten nicht aus

Eine Facebook-Seite, also dein Unternehmensprofil, bietet dir ganz wunderbare Möglichkeiten zur Auswertung deiner Aktivitäten mit den sogenannten Insights. Überprüfe in regelmäßigen Abständen, welche Beiträge gut funktioniert haben und welche nicht. Verfeinere deinen Content und baue die Themen und Posts aus, die gut funktioniert haben. Das kann z.B. die Länge deiner Posts, Fotos oder Videos oder eine bestimmte Art von Content sein.

Unsere Empfehlung: Schaffe dir zu Beginn eine wöchentliche Routine in der du deine Insights analysierst und die Inhalte für die nächste Woche durchplanst. Dann kannst du sicherstellen auf das Feedback deiner Community zu reagieren und ggf. genau die Inhalte bereitzustellen, die sie sich wünscht.

#7 Deine Zielgruppe weiß nicht, was sie auf deiner Seite machen soll

Es ist wichtig, sich zu überlegen, was du mit deiner Facebook-Seite erreichen möchtest. Also was ist das Ziel deiner Seite, was bietest du an und was sollen deine Follower tun? Sollen sie interagieren, in deine Gruppe gehen, Termine machen, etc.?

Unsere Empfehlung: Mach überall, wo es möglich ist auf dein Ziel aufmerksam z.B. auch in deinem Header-Bild und auch hin und wieder in deinen Beiträgen. Aber Vorsicht: Wenn du deinen Facebook-Auftritt zu stark auf den Verkauf ausrichtest und mit jedem Post versuchst zu verkaufen, wird das deiner Community höchstwahrscheinlich nicht gut gefallen. Finde also eine gute Balance und verlier den Mehrwert, den du liefern möchtest, nicht aus dem Blick.

#8 Du interagierst nicht mit deinen Followern und forderst nicht zur Interaktion auf

Menschen möchten an die Hand genommen werden. So ist es auch in Posts und Videos. Stelle Fragen, z.B. zu einem spezifisch zu einem Thema, dass du gerade in deinem Post aufnimmst. Und nimm es dir nicht allzu sehr zu Herzen wenn du insbesondere am Anfang das Gefühl hast, nur mit dir selbst zu sprechen weil vielleicht nichts oder nicht so viel zurückkommt. Wie schon im Fehler #2 und #3 besprochen: Schaffe Mehrwert und gib dir und deiner Community vor allem Zeit. Dranbleiben ist hier die Devise.

Unsere Empfehlung: Bleib am Ball auch wenn es sich erst einmal komisch anfühlt nicht so viele Interaktionen zu bekommen. Und vergiss nicht: Community-Pflege heißt auch: Du reagierst auf Beiträge oder Kommentare deiner Follower, interagierst auch selbst mit ihnen und zeigst echtes Interesse. Genau das baut über die Zeit Vertrauen auf und steigert die Interaktionsrate.

#9 Du machst keine gute Promo für deine Inhalte

Angenommen du launchst ein neues Produkt, deinen Podcast oder was auch immer. Dann stell auch sicher, dass deine Community davon weiß. Erstelle sinnvollen und passenden Content vor und während des Launches, um genau darauf hinzuarbeiten. Vergisst du das und machst es eher am Rande still und heimlich, bekommt es natürlich keiner mit und die Frustration steigt.

Unsere Empfehlung: Erwähnst du Dinge nur einmal, bekommt es nur ein kleiner Bruchteil deiner Follower überhaupt angezeigt. Und wirklich wahrnehmen wird es auch von denen wiederum nur ein Bruchteil. Ganz zu schweigen von neuen Followern, die den Post ggf. gar nicht gesehen haben. Überlege, wie du vor allem wichtige Themen charmant immer wieder, gern auch auf etwas abgewandelte Art platzieren kannst. Dinge, die wiederholt werden bleiben einfach besser im Gedächtnis und du stellst sicher, dass am Ende auch wirklich jeder davon weiß.

#10 Du pflegst deine Informationen über dich und dein Business nicht

Du kannst dir sicher vorstellen, was es für einen Eindruck macht, wenn du als Unternehmer deine Informationen nicht pflegst. Es kann in dem Zusammenhang auch mal die Frage aufkommen, wie du dann deine Kunden behandelst. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die den Unterschied machen. Auf der Facebook-Seite hast du die Möglichkeit über den Info-Tab etwas mehr zu dir und deiner Story zu erzählen.

Unsere Empfehlung: In unseren Tipps & Tricks für deine Facebook-Unternehmensseite zeigen wir dir welche Elemente der Unternehmensseite bearbeitet und optimiert werden können. Hast du das einmal getan, stelle nur sicher, dass du die Infos regelmäßig updatest, falls sich mal etwas ändert.

 

Und das waren sie: Die 10 häufigsten Fehler, denen wir immer wieder auffallen. Hast du den ein oder anderen Fehler auch in deinen Facebook-Aktivitäten wiedererkannt? Dann hoffen wir, dass dir unsere Empfehlungen dabei helfen, sie in Zukunft zu vermeiden.

Und falls du darüber hinaus mit einer besonderen Herausforderung zu kämpfen hast, nutze gern die Möglichkeit, mit uns in einem unverbindlichen Strategiegespräch darüber zu sprechen. Vielleicht können wir dich ja genau dabei unterstützen.

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Jennifer Ochainski

Seit über 10 Jahren bin ich nun im Online-Marketing tätig. Mit wechselnden Schwerpunkten in SEO, SEA, Affiliate, Display, Social Media, E-Mail, Amazon etc. was mir breites Expertenwissen eingebracht hat, welches ich liebend gern mit euch in unserem Blog und wöchentlichen Newsletter teile. ♥