Die 10 häufigsten Facebook-Fehler – Und wie du sie vermeidest!

9. Januar 2020
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Du willst auf Facebook durchstarten? Oder hast das Gefühl, deine Reichweite und deine Interaktionen sind noch nicht auf dem gewünschten Level? Wir haben hier mal die häufigsten Fehler für dich aufgelistet, über die wir immer wieder stolpern, und sagen dir wie du sie vermeiden kannst.

Los geht’s:

#1 Du nutzt ein privates Profil, statt einer Unternehmensseite

Das ist der Klassiker, vor allem wenn du dich selbst als Person vermarktest, scheint es auf den ersten Blick ausreichend dein bereits bestehendes und gut vernetztes Privatprofil zu nutzen. Allerdings verzichtest du damit auch auf ganz viele Möglichkeiten, die dir ein Unternehmensprofil bietet und verstößt außerdem nicht gegen die Facebook-Richtlinien, nach denen dein Privatprofil nicht für das Bewerben von Produkten oder Dienstleistungen genutzt werden darf.

Empfehlung: Hier findest du wertvolle Tipps & Tricks für deine Facebook-Unternehmensseite!

#2 Du postest nicht regelmäßig

Du baust kein Vertrauen zu deiner Zielgruppe auf, wenn du nur alle paar Wochen mal etwas postest, wenn dir gerade mal etwas einfällt. Deine Follower wollen etwas von dir sehen, verlassen sich auf dich und wollen auch das konsumieren, was du teilst.

Außerdem ist es in der schnelllebigen Zeit von Social Media erst recht sinnvoll, sich immer wieder ins Gespräch zu bringen und regelmäßig etwas von dir zu zeigen. Und es muss ja auch nicht immer reiner Experteninput sein. Du kannst auch hin und wieder mal etwas Persönliches von dir teilen und z.B. zeigen, wie du arbeitest. Solche Dinge helfen deiner Community dich kennenzulernen und einen besseren Zugang zu dir und dem, was du tust zu finden. Das ist neben Inhalten, die deine Expertise darstellen die Grundvoraussetzung, damit deine Zielgruppe Vertrauen zu dir aufbauen kann.

Unsere Empfehlung: Du benötigst unbedingt einen Content- und Redaktionsplan, bevor du dir vornimmst von nun an regelmäßig zu posten. Andernfalls wirst du relativ schnell in Schwierigkeiten kommen und gestresst sein. Plane also deinen Inhalte soweit es geht im Voraus. Das gibt dir Sicherheit, nimmt den Druck raus und du kommst nicht in Verlegenheit auf die Schnelle wertvolle Inhalte erstellen zu müssen.

#3 Du lieferst keinen Mehrwert

Das wohl wichtigste Thema im Rahmen deiner Strategie- und Contentplanung ist der Mehrwert den du nach außen tragen möchtest. Und auch wenn du es vielleicht nicht mehr hören kannst: Wenn du deinen Followern keinen Mehrwert in welcher Form auch immer bietest, warum sollten sie dann deine Inhalte konsumieren, damit interagieren oder überhaupt erst deine Follower sein?

Unsere Empfehlung: Hier kannst du dich direkt an dem Mehrwert orientieren, dass dein Business bietet. Warum gibt es das und welche Probleme von welcher genauen Zielgruppe löst du? Bringe genau diese Ansätze auch in dein Social Media Marketing ein und konzipiere deine Facebook-Strategie und deine Inhalte danach. Dann bekommen sie ganz von selbst den Mehrwert, den deine Zielgruppe braucht.
Lies hierfür auch gern noch einmal unsere Artikel zu Finde deinen Wunschkunden und zum Weg deiner Kunden.

#4 Du bist ungeduldig und gibst zu schnell auf

Vor allem deine organische Reichweite baut sich nicht über Nacht auf. Habe also etwas Geduld und verfolge deine Strategie eine gewisse Zeit, auch wenn du am Anfang kaum Feedback und Interaktionen bekommst. Deine Follower müssen dich ja erstmal finden und sich dann auch erst an dich und deinen Content gewöhnen. Außerdem musst du dich ja auch erst einmal als Experte in deinem Bereich beweisen, was einfach etwas Vorlaufzeit benötigt.

Unsere Empfehlung: Zuallererst, vergleiche dich bitte nicht mit anderen Communities, die es bereits eine längere Zeit gibt. Gerade wenn du neu startest bringt das zwangsläufig Frustrationen mit sich. Versuch dich stattdessen auf dich zu konzentrieren und feiere jeden einzelnen neuen Follower. Sich direkt nach ein paar Wochen umzupositionieren, weil du denkst das Ganze funktioniert eh nicht, ist genau das, was du auf keinen Fall tun solltest.

#5 Du wertest deine Aktivitäten nicht aus

Eine Facebook-Seite, also dein Unternehmensprofil, bietet dir ganz wunderbare Möglichkeiten zur Auswertung deiner Aktivitäten. Überprüfe, welche Beiträge gut funktioniert haben und welche nicht. Verfeinere deinen Content und baue die Themen und Posts aus, die gut funktioniert haben. Das kann z.B. die Länge deiner Posts, Fotos oder Videos oder eine bestimmte Art von Content sein.

Unsere Empfehlung: Schaffe dir zu Beginn eine wöchentliche Routine in der du deine Insights analysierst und die Inhalte für die nächste Woche durchplanst. Dann kannst du sicherstellen auf das Feedback deiner Community zu reagieren und ggf. genau die Inhalte bereitzustellen, die sie sich wünscht.

#6 Deine Zielgruppe weiß nicht, was sie auf deiner Seite machen soll

Es ist wichtig, sich zu überlegen, was du mit deiner Facebook-Seite erreichen möchtest. Also was ist das Ziel deiner Seite, was bietest du an und was sollen deine Follower tun? Sollen sie interagieren, in deine Gruppe gehen, Termine machen, etc.?

Unsere Empfehlung: Mach überall, wo es möglich ist auf dein Ziel aufmerksam z.B. auch in deinem Header-Bild und auch hin und wieder in deinen Beiträgen. Aber Vorsicht: Wenn du deinen Facebook-Auftritt zu stark auf den Verkauf ausrichtest und mit jedem Post versuchst zu verkaufen, wird das deiner Community höchstwahrscheinlich nicht gut gefallen. Finde also eine gute Balance und verlier den Mehrwert, den du liefern möchtest, nicht aus dem Blick.

#7 Du interagierst nicht mit deinen Followern und forderst nicht zur Interaktion auf

Menschen möchten an die Hand genommen werden. So ist es auch in Posts und Videos. Stelle Fragen, z.B. zu einem spezifisch zu einem Thema, dass du gerade in deinem Post aufnimmst. Und nimm es dir nicht allzu sehr zu Herzen wenn du vor allem am Anfang das Gefühl hast nur mit dir selbst zu sprechen und vielleicht nichts oder nicht so viel zurück kommt.

Unsere Empfehlung: Bleib am Ball auch wenn es sich erst einmal komisch anfühlt nicht so viele Interaktionen zu bekommen. Und vergiss nicht: Community-Pflege heißt auch: Du reagierst auf Beiträge oder Kommentare deiner Follower, interagierst auch selbst mit ihnen und zeigst echtes Interesse. Genau das baut über die Zeit Vertrauen auf und steigert die Interaktionsrate.

#8 Du machst keine gute Promo für deine Inhalte

Angenommen du launchst ein neues Produkt, dann stell sicher, dass deine Community davon weiß. Erstelle sinnvollen und passenden Content vor und während des Launches, um genau darauf hinzuarbeiten. Vergisst du das und machst es eher am Rande still und heimlich, bekommt es natürlich keiner mit und die Frustration steigt.

Unsere Empfehlung: Erwähnst du Dinge nur einmal, bekommt es vielleicht die Hälfte deiner Follower mit. Und wirklich wahrnehmen wird es auch von denen nur ein Bruchteil. Ganz zu schweigen von neuen Followern, die den Post ggf. gar nicht sehen. Überlege, wie du vor allem wichtige Themen charmant immer wieder, gern auch auf etwas abgewandelte Art platzieren kannst. Dinge, die wiederholt werden bleiben einfach besser im Gedächtnis und du stellst sicher, dass am Ende jeder davon weiß.

#9 Du pflegst deine Informationen über dich und dein Business nicht

Du kannst dir sicher vorstellen, was es für einen Eindruck macht, wenn du als Unternehmer deine Informationen nicht pflegst. Es kann in dem Zusammenhang auch mal die Frage aufkommen, wie du dann deine Kunden behandelst. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die den Unterschied machen. Auf der Facebook-Seite hast du die Möglichkeit über den Info-Tab etwas mehr zu dir und deiner Story zu erzählen.

Unsere Empfehlung: In unseren Tipps & Tricks für deine Facebook-Unternehmensseite zeigen wir dir welche Elemente der Unternehmensseite bearbeitet und optimiert werden können. Hast du das einmal getan, stelle nur sicher, dass du die Infos regelmäßig updatest, falls sich mal etwas ändert.

#10 Du verknüpfst privates Profil nicht mit deinem Unternehmensprofil

Du brennst für das was du tust, sodass dein Privatprofil auch Teil deines Business werden kann? Super, dann hast du hier die Möglichkeiten einige Anpassungen vorzunehmen.

Weise zum Beispiel in deinem Titelbild und deinen Steckbrief auf deine Unternehmensseite oder Facebook Gruppe hin:

Privates Facebook Profil für dein Unternehmen nutzen

 

Facebook Lebensereignisse

Unsere Empfehlung: Nutze diese Möglichkeit auf jeden Fall. Denn wenn du dich als Experte positionierst, dann bist du sicher auch in anderen Communities und Gruppen unterwegs und teilst dein Wissen. Wenn dann in diesem Rahmen jemand auf deinem Profil landet, ist es sehr wahrscheinlich, dass er sich auch deine Unternehmensseite anschaut und deiner Community beitritt. Lass diese tolle Möglichkeit nicht ungenutzt.

Hast du den ein oder anderen Fehler auch in deinen Facebook-Aktivitäten wiedererkannt? Dann sollten dir unsere aufgeführten Empfehlungen dabei helfen sie in Zukunft zu vermeiden. Wenn du darüber mit einer besonderen Herausforderung zu kämpfen hast, nutze gern die Möglichkeit mit uns in einem unverbindlichen Kennenlerntermin darüber zu sprechen.

 

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Jennifer Ochainski

Seit über 10 Jahren bin ich nun im Online-Marketing tätig. Mit wechselnden Schwerpunkten in SEO, SEA, Affiliate, Display, Social Media, E-Mail, Amazon etc. was mir breites Expertenwissen eingebracht hat, welches ich liebend gern mit euch in unserem Blog und wöchentlichen Newsletter teile. ♥

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