Die 10 häufigsten Instagram-Fehler und wie du sie vermeidest

23. Januar 2020
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Um bei Instagram erfolgreich zu sein, also Reichweite zu erzielen und deine Follower zu erreichen, mit ihnen zu interagieren und langfristig Kunden zu gewinnen, gibt es Einiges zu beachten. Neben unseren 8 Starter-Tipps für deinen Erfolg bei Instagram wollen wir dir hier noch einen Einblick in die häufigsten Fehler geben, damit du diese von Beginn an vermeiden und direkt durchstarten kannst.

#1 Du hast keine klare Strategie

Wenn du keine klare Strategie und keine klaren Ziele verfolgst, wird es dir schwer fallen deinen Instagram-Account erfolgreich aufzubauen und deine Zielgruppe zu erreichen. Oft ist in diesem Fall kein roter Faden in deinem Profil erkennbar. Es werden z.B. private Beiträge mit Business-Beiträgen vermischt und die Wünsche deiner Zielgruppe werden nicht berücksichtigt. Dein Content wird also nicht an deiner Zielgruppe und deinem Ziel ausgerichtet.

Unsere Empfehlung: Schreibe dir ganz klar auf, wen du auf Instagram erreichen möchtest und was dein Ziel mit deinem Instagram Marketing ist und behalten beides bei jedem Post im Hinterkopf.

#2 Du lieferst keinen Mehrwert

Hand in Hand mit deiner klaren Strategie geht die Klarheit in Bezug auf den Mehrwert, den deine Instagram Aktivitäten deinen Followern und Interessenten liefert. Mach dir klar warum dir jemand folgen sollte und richte deine Contentplanung danach aus.

Unsere Empfehlung: Frage dich, was deine Nutzer auf deinem Profil finden sollen. Was möchtest ihnen mitteilen? Vor welchen Herausforderungen stehen sie? Welches Problem löst du oder was nimmst du ihnen ab? Nutze zielgerichteten Content, der für deine Zielgruppe funktioniert und für sie interessant ist. Teile dein Wissen, Trends, Erkenntnisse oder erprobte Workflows – alles was bereichert, kann Mehrwert für deine Zielgruppe sein.

#3 Du achtest nicht auf die Qualität deiner Inhalte

Dazu gehören Bilder, Videos und Texte. Instagram ist eine visuelle Plattform und die Bilder und Videos sind das Aushängeschild eines jeden Accounts. Achte also darauf, dass sie qualitativ hochwertig sind, nimm dir Zeit bei den Aufnahmen und bearbeite bei Bedarf noch einmal nach, wenn zum Beispiel die Belichtung oder Bildkomposition nicht ganz stimmt.

Auch die Inhalte, also die Texte deiner Beiträge, sollten zum einen relevant für deine Follower sein (dieser kann dann auch mal etwas länger ausfallen) und einen Mehrwert bieten. Außerdem sollten sie dazu animieren, mit dir zu interagieren, indem du den Lesern zum Beispiel eine Frage stellst.

Unsere Empfehlung: Achte stets auf die Qualität deiner Inhalte aber lass dich von unperfekten Inhalten auch nicht abhalten aktiv zu werden. Tu was du kannst aber erwarte nicht von Beginn an Perfektion. Andernfalls besteht die Gefahr, dass du einfach nie startest und das wäre super schade. Sei einfach sicher, dass du mit der Zeit und den Erfahrungen, die du mit deiner Zielgruppe machst, immer besser wirst.

#4 Du hast kein einheitliches Auftreten

Auf deinem Profil ist keine einheitliche Bildsprache, Farben und Fotos zu sehen. Falls das der Fall ist, ist wahrscheinlich der bekannte rote Faden wieder nicht vorhanden. Überlege dir, was zusammenpasst und was nicht, damit du einen professionellen Eindruck hinterlässt.

Unsere Empfehlung: Lege fest, wie du auftreten möchtest: Verspielt, im Vintage-Stil oder schlicht im Schwarz-Weiß-Stil und bleibe dabei. Das ermöglicht es dir und deinen Posts auf den ersten Blick im Newsfeed deiner Zielgruppe erkannt zu werden und hebt dich von der austauschbaren Masse ab.

#5 Du hast keinen Plan und postest nur unregelmäßig

Wenn du zu wenig oder aber auch zu unregelmäßig postest, werden deine Follower nicht stetig daran erinnert, dass es dich und dein Angebot gibt und es ist schwierig viel Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit zu bekommen. Und auch der Algorithmus merkt es, ob du stetig aktiv bist oder nicht: Eine geringe Zahl an Posts wirkt sich dann auch negativ auf deine Reichweite aus.

Unsere Empfehlung: Fehlen dir Ideen, was du posten könntest? Mit einem Contentplan kann dir das so schnell nicht passieren. Dieser muss auch gar nicht wochen- oder monatelang bis ins kleinste Detail durchgeplant sein aber die Zielrichtung, welche Woche mit welchem Content bespielt wird, kann dir das Leben sehr viel leichter machen.

Überlege ggf. auch Formate zu posten, die z.B. entweder eine ganze Woche, einen ganzen Monat oder regelmäßig 1x pro Woche wiederkehrend veröffentlicht werden. Wir nutzen dafür bspw. unseren #mondayboost oder #failurefriday. Das macht es dir leichter Inhalte zu finden und deine Follower wissen, was sie an bestimmten Tagen erwartet.

#6 Du nutzt nicht alle Möglichkeiten in deinem Profil

In deinem Profil kannst du dich und deine Produkte klar in einer Beschreibung in Form eines Steckbriefs (Bio) vorstellen. Oft wird das vernachlässigt bzw. nur unzureichend ausgefüllt. Da du nur begrenzt Platz hast, mach dir also Gedanken, wie du dich darstellen möchtest. Und schau auch, dass du das Potenzial nutzt und deine eigene Website (oder einen anderen relevanten Link) verlinkst.

Unsere Empfehlung: Mach dir auch Gedanken zu welchen Begriffen du bei Instagram gefunden werden willst und integriere diese elegant in deine Bio.

#7 Du nutzt keine zielgerichteten Hashtags

Hashtags sind dazu da um bei Instagram gefunden und bei Interessenten, die noch keine Follower sind im Newsfeed ausgespielt zu werden. Nutze für dich und dein Thema relevante Hashtags und variiere diese.

Unsere Empfehlung: Hier findest du wertvolle Tipps und Tricks rund um das Thema Hashtags: Instagram Hashtags – Unsere Tipps für deine Reichweite

#8 Du nutzt Instagram nur für die Werbung deiner Produkte

Der Charakter der sozialen Plattform zeigt sich, indem du Mehrwert schaffst und du mit deinen Followern interagierst. Dazu ist es relevant deine Posts so zu gestalten, dass ein Austausch zustande kommt. Durch Instagram Shopping ist es zwar möglich auch Produkte auf der Plattform darzustellen und zu verkaufen aber Instagram ist nicht ausschließlich eine reine Verkaufsplattform.

Unsere Empfehlung: Finde eine gute Mischung aus Mehrwert und Verkauf, die für dich und deine Follower funktioniert.

#9 Du interagierst nicht mit deinen Followern

Auf sozialen Netzwerken wird von dir erwartet, dass du in den Austausch gehst und auch selbst mit deinen Followern interagierst. Und dabei geht es nicht nur ums Posten selbst.
Lass Kommentare nicht unbeantwortet und zeige Interesse an deinen Followern und potenziellen Kunden. Das heißt für dich: Geh in die Interaktion mit ihnen, wenn sie auf deine Beiträge reagieren.

Unsere Empfehlung: Neben den Interaktionen mit deinen Followern, lohnt es sich auch mal bei fremden Accounts bzw. Accounts denen du folgst vorbeizuschauen und dort auch zu kommentieren oder dich einzubringen.

#10 Du vergisst dein persönliche Note

Bei allem, was du tust: Bleib authentisch und bring deine Persönlichkeit mit ein. Das ist das, was Follower mögen und unter anderem auch ein Grund, warum sie mit dir interagieren. Hier geht es aber natürlich nicht um das Posten von privaten Urlaubsbildern, sondern eher dich bei der Arbeit bzw. in deinem Business-Kontext oder eben einfach nur deine Meinung, die du zielsicher vertrittst.

Unsere Empfehlung: Besonders im Business-Kontext fällt es nicht jedem leicht die persönliche Note so einzubringen, dass deine Posts authentischer wirken und deine Follower das Gefühl bekommen dich zu kennen. Aber genau das macht den Unterschied, um dich von der Masse abzuheben. Versuche es zum Beispiel mal mit regelmäßigen Videos und Stories, durch die deine Follower das Gefühl bekommen dich zu kennen.

(#11) Du planst deine Posts nicht vor

Zugegeben, das ist nicht wirklich ein Fehler und deshalb auch keine wirkliche #11 aber dennoch ein Tipp mit dem du unglaublich viel Zeit und Nerven sparst. Instagram bietet nämlich auch für Businessprofile nicht die Möglichkeit Beiträge vorzuplanen, weshalb du dir hierfür Hilfe in Form von externen Tools holen kannst.

Unsere Empfehlung: Tools wie z.B. Planoly, das selbst in einer kostenfreien Variante gut funktioniert, geben dir genau diese Möglichkeit. Und als tollen Nebeneffekt kannst du hier sogar die Formatierung der Bildbeschreibungen besser anpassen.

 

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Jennifer Ochainski

Seit über 10 Jahren bin ich nun im Online-Marketing tätig. Mit wechselnden Schwerpunkten in SEO, SEA, Affiliate, Display, Social Media, E-Mail, Amazon etc. was mir breites Expertenwissen eingebracht hat, welches ich liebend gern mit euch in unserem Blog und wöchentlichen Newsletter teile. ♥