Tipps & Tricks für deine Facebook-Unternehmensseite

7. Januar 2020
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Egal, ob du dich für organisches oder bezahltes Facebook-Marketing entscheidest, wenn du dein Business bei Facebook sichtbar machen willst, kommst du um eine Unternehmensseite in der Regel nicht herum. Im folgenden erfährst du warum und bekommst wertvolle Tipps und Tricks für deine erfolgreiche Unternehmensseite an die Hand.

Facebook-Profile in der Übersicht

Facebook bietet dir im Grunde drei verschiedene Profil-Optionen bzw. Plattformen für deine Kommunikation:

1. Das private Facebook-Profil

Das reguläre Facebook Profil ist nur für eine private Person gedacht und von dieser einen Person wird es auch auch verwaltet. Das bedeutet, dass keine erweiterten Nutzerverwaltungen möglich sind und du dein Profil auch nicht für wirtschaftliche Zwecke nutzen darfst.

Oft wird das private Profil für’s Netzwerken genutzt, denn in manchen Gruppen darf man nur mit einem Privatprofil posten. Bedenke hierbei, dass es ein Limit an Kontakten gibt, aktuell liegt das bei 5.000.

Du kannst dein privates Profil jederzeit in ein Unternehmensprofil überführen, was bedeutet, dass du auf jeden Fall erst einmal damit starten kannst. Allerdings empfehlen wir dir, wenn du schon weißt, dass du dein Profil beruflich nutzen wirst, direkt mit einem Unternehmensprofil an den Start zu gehen. Damit hast du nämlich deutlich mehr Möglichkeiten dein Unternehmen darzustellen und auch andere Posting-Optionen auf die wir später noch eingehen.

In deinem privaten Profil stehen dir folgende Beitragsoptionen zur Verfügung: Text-/ Bild-/Link- oder Video-Posts. Ein Vorausplanen dieser Beiträge ist nicht möglich.

2. Die Facebook-Seite (Unternehmensprofil) für dein Business

Mit der Facebook-Seite, die als Unternehmensseite genutzt werden kann, aber z.B. auch für Einzelpersonen, die den Auftritt beruflich nutzen wollen, hast du viel mehr Möglichkeiten, deine Inhalte an deine potenziellen Kunden auszuspielen und zu steuern. Angefangen damit, dass mehrere Personen die Seite verwalten können, bis hin zu erweiterten Beitragsoptionen. Denn neben Text-, Bild-, Link-, Video- oder GIF-Posts kannst du zusätzlich auch Umfragen und Events erstellen.

Stelle von Anfang an schon bestimmte Informationen über dein Unternehmen bereit, denn das wirkt sich, ebenso wie die Kategorien deines Business’, positiv aus.

Im Gegensatz zu einem privaten Profil haben die Nutzer auf einer Seite die Möglichkeit “Gefällt mir” oder „Abonnieren“ zu klicken, statt sich mit dir zu befreunden. So entsteht dann eine Verbindung der User zu deiner Seite, sodass deine Beiträge dann in dessen Newsfeed erscheinen können.

3. Facebook-Gruppen

Gruppen sind dazu da, um tiefer in ein Thema einzusteigen und sich mit Leuten, die das gleiche Interesse haben, zu verbinden. Austausch und Netzwerken ist in Gruppen das übergeordnete Ziel.

Neben offenen gibt es auch geschlossene Gruppen, bei denen es einen geschützten Raum für einen Austausch gibt. In der Regel trauen sich die Mitglieder in einer Gruppe mehr zu interagieren, was dir die Möglichkeit gibt deine Zielgruppe näher kennenzulernen und wertvolles Feedback zu bekommen.

Auch wenn es eine geschlossene Gruppe ist, werden Gruppen-Posts ganz normal im Newsfeed der Nutzer dargestellt, der mit dieser Gruppe verbunden ist. Und auf Grund der oft höheren Interaktivität haben Gruppen-Posts oft deutlich höhere organische Reichweiten als Posts auf deiner Unternehmensseite.

Gruppen sind etwas anders und dezimierter als Facebook-Seiten aufgebaut: Es gibt zwar eine Mitglederbschreibung aber kein Profilbild, wobei dafür das Headerbild etwas größer ist und somit Raum für deine Botschaften gibt.

Die Insights, also die Statistiken von Gruppen sind sind zwar auch vorhanden, allerdings nicht so stark ausgeprägt wie auf der Seite.

Unsere Empfehlung: Leg dir von Beginn an eine Facebook-Seite für dein Business an, damit dein Angebot sowie deine Produkte und Services bestmöglich präsentieren kannst und gefunden wirst.Sie ist die Basis, um Reichweite aufzubauen und in Kontakt mit deinen Kunden zu kommen.
Auch eine Gruppe könnte als Ergänzung zu deiner Unternehmensseite sinnvoll sein und deine Reichweite erhöhen. Das hängt aber ganz von deinem Geschäftsmodell und den Zielen ab, die du mit Facebook verfolgst.

Unsere Tipps und Tricks für dein Unternehmensprofil

Im Folgenden geben wir dir eine kurze und knappe Übersicht über alle wichtigen Themen, die du bei der Einrichtung deiner Facebook-Seite unbedingt beachten solltest.

So legst du dein Unternehmensprofil an

Möchtest du deine Facebook-Seite erstellen hast du die Auswahl zwischen zwei Optionen, zwischen denen du auswählen kannst: “Unternehmen oder Marke” oder “Personen des öffentlichen Lebens”.

facebook unternehmensprofil anlegen

Erstelle deine Seite am Besten hier . Es gibt ebenfalls die Möglichkeit eine Seite im Facebook Business Manager zu erstellen (falls du diesen bereits eingerichtet haben solltest, kannst du also auch diesen Weg gehen).

Die richtige Kategorie

Achte auf die richtige Einstellung der Kategorie für dein Unternehmen, da zum Beispiel anhand dessen die passenden Tabs für deine Informationen im Nachgang auf der Seite dargestellt werden. Du hast allerdings auch die Möglichkeit die Kategorie später nochmal anzupassen und weitere Kategorien hinzuzufügen.

Tipp: Die Kategorien dienen außerdem der Relevanz. Facebook sortiert damit schon vor, für welche Zielgruppe die Seite und das Thema interessant sein könnte und zeigt dein Profil im besten Fall auch bei passenden Suchanfragen an.

Tabs, die zu deinem Business pasesen

Wie bereits erwähnt, werden dir auf Basis der eingestellten Kategorien, nun also Tabs bereitgestellt. Du kannst dir das vorstellen wie eine Navigation, die auf der linken Seite deiner Facebook-Seite angezeigt wird.

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Tipp: Du hast die Möglichkeit diese Tabs in den Einstellungen noch anzupassen und zum Beispiel noch mehr Informationen zu deinem Unternehmen, zu deiner Geschichte und zu deinen Services geben.

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Deine Unternehmensinformationen

Unter dem Tab “Info” hast du die Möglichkeit alles Wichtige zu deinem Unternehmen, deinen Angeboten inkl. deiner Geschichte darzustellen. Angezeigt wird deinen Nutzern dies dann auf der rechten Seite.

Tipp: Wähle Name und Benutzername mit Bedacht und passend zur Marke! Zwar kannst du auch hier Änderungen vornehmen aber im Prinzip ist es ja wie dein Branding, woran sich deine Nutzer gewöhnen, das solltest du also im Idealfall nicht ändern. Der Benutzername wird dann entsprechend in der URL eingebunden. Beispiel: facebook.com/BoostMyBusinessde

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Übrigens: Auch für Facebook-Seiten besteht Impressumspflicht! Hier unter Info hast du ebenfalls die Möglichkeit dein Impressum und deine Datenschutzhinweise zu hinterlegen.

Dein Titelbild

Als Titelbild hast du die Möglichkeit auch ein Video zu hinterlegen. Das Titelbild kannst du immer mal variieren und zB je nach Aktion austauschen. Mobile wird das Bild links und rechts abgeschnitten. Wichtige Informationen, die du transportierst sollten also mittig gesetzt werden.

Nicht vergessen: Dein Call-To-Action (CTA) Button

Auf der Seite hast du auch die Möglichkeit einen CTA (Call to Action) zu hinterlegen. Überlege dir also, welche Interaktion deine Nutzer auf deiner Seite ausführen sollen. Im ersten Schritt ist es vlt. besser erst einmal Vertrauen aufzubauen z.B. den Button “Kontaktieren” oder “Infos” zu wählen und später andere Aktionen wie “Jetzt kaufen”, “Termin vereinbaren” oder “Zur Gruppe” zu wählen.

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Die Verwaltung deines Unternehmensprofils

Wir haben jetzt viele Möglichkeiten besprochen, um dein Unternehmen nach außen zu präsentieren. Neben diesen kannst du als Verwalter der Seite im Header noch ein paar Elemente sehen, die für die Verwaltung der Seite hilfreich sind:

Verwaltung deines facebook Unternehmensprofils

Die wichtigsten Features sind:

  • Postfach: Hier kommen nur Nachrichten rein, die du von den Nutzern bekommst und du kannst auch antworten. Du selbst kannst allerdings initial keine Nachrichten an deine Nutzer schicken.
  • Benachrichtigungen: Hier bekommst einen Überblick und Notifications über die Nutzer, die mit deiner Seite interagiert haben, ebenso wie Aktivitäten, die dein Business betreffen (z.B. Bewertungen und Erwähnungen).
  • Insights / deine Seitenstatistiken: Wenn du schon so viel Energie darauf verwendest, deine Reichweite zu erhöhen, möchtest du natürlich auch wissen, ob sich das lohnt. Mit einer Facebook-Seite hast du die Möglichkeit Insights, also Einblicke in Statistiken (wie Reichweite, Interaktionen usw.), zu bekommen. In diesem Bereich kannst du sehr viel über deine Seite lernen und siehst welche Arten von Beiträgen funktionieren und welche nicht. Wir empfehlen dir regelmäßig, besonders die Reichweite und die Beitragsaktivitäten anzuschauen, da es dir helfen wird deine Fans und potenzielle Kunden zu verstehen und du somit deine Inhalte aber auch auch Produkte und Services noch besser und gezielter erstellen kannst.
  • Beitragsoptionen: In diesem Bereich kannst du deine Beiträge organisieren und z.B. vorplanen, was ein besonders tolles Features ist. Du könntest also nach deiner Contentplanung einmal wöchentlich alle Beiträge direkt auf der Facebook-Seite planen und musst dann nicht jedes Mal aktiv werden, wenn du einen neuen Beitrag veröffentlichen möchtest.

facebook insights

Tipp: Wenn du Beiträge planst, hast du die Wahl diesen gleich zeitlich einzuplanen (wird dann automatisch zum geplanten Zeitpunkt aktiv gestellt) oder in die Entwürfe zu legen. Achte darauf, dass deine Beiträge nicht in den Entwürfen landen, dann sind sie nämlich nicht vorgeplant! Geplante Beiträge sind als Hinweis auf der Startseite zu sehen. Aber keine Sorge, dieser ist nur für dich bzw. alle Administratoren sichtbar und nicht für deine Nutzer.

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Die Einstellungen deines Unternehmensprofils

Beim Anlegen deiner Seite solltest du dir auch einmal Zeit nehmen und den Bereich “Einstellungen” (oben rechts im Header) anschauen und hier einige Entscheidungen treffen. So kannst du hier beispielsweise festlegen, ob du Kommentare und Posts deiner Nutzer ermöglichen möchtest, ob deine Seite via Messenger angeschrieben werden kann, etc.

Wie du siehst hat eine Facebook-Seite viele Vorteile gegenüber einem Profil und du kannst deine Reichweite ausbauen und damit gut in Kontakt mit deinen Kunden kommen. Wir wünschen dir viel Erfolg bei deinen ersten Schritten im Facebook-Marketing.

Und wenn du dich jetzt fragst, wie du deine organische Reichweite erhöhen kannst, lies unsere 3 Tipps für organische Reichweite bei Facebook.

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Jennifer Ochainski

Seit über 10 Jahren bin ich nun im Online-Marketing tätig. Mit wechselnden Schwerpunkten in SEO, SEA, Affiliate, Display, Social Media, E-Mail, Amazon etc. was mir breites Expertenwissen eingebracht hat, welches ich liebend gern mit euch in unserem Blog und wöchentlichen Newsletter teile. ♥

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