Ziele – Dein Wegweiser für ein erfülltes Leben und erfolgreiches Business?

24. August 2020
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»Würdest du mir sagen, bitte, welchen Weg ich von hier aus einschlagen soll?«

»Das hängt zu einem guten Teil davon ab, wo du hin möchtest«, sprach die Katze.

»Das ist mir ziemlich gleich … «, sprach Alice.

»Dann ist es gleich, welchen Weg du einschlägst«, sprach die Katze.

» … solange ich nur irgendwo hin komme«, fügte Alice erklärend hinzu.

»Oh, das wirst du ganz sicher«, sprach die Katze, »wenn du nur lange genug gehst.«

Alice im Wunderland welcher Weg?

Ich liebe Alice im Wunderland!

Und ich liebe diesen Dialog von Alice mit der Grinsekatze, weil man ihn ganz verschieden interpretieren kann.

Die Einen verstehen ihn so, dass er aufzeigt, warum wir Ziele benötigen. Haben wir die nämlich nicht, können wir uns nicht entscheiden, welcher Weg der richtige für uns ist und irren umher, bis wir irgendwo ankommen.

Die Anderen verstehen ihn so, dass man sich einfach treiben lassen soll, weil es egal ist, welchen Pfad man geht. Man muss nur losgehen und wird letztlich ankommen. Wo genau, wird sich zeigen oder ist eh vorherbestimmt.

Und auch wenn ich eher zum ersten Lager tendiere, denke ich, dass beide irgendwie recht haben.

Bei mir ist es beispielsweise so, dass wenn ich klare Ziele habe, ich mir sicher sein kann diese Ziele über kurz oder lang zu erreichen. Ich sehe aber auch, dass die Wege dorthin alles andere als geradlinig oder vorhersehbar sind.

Gerade bei den größeren Zielen, die ich bisher in meinem Leben hatte – und da rede ich jetzt von dieser Art von Ziel, bei dem der Verstand erstmal sagt “also ich glaube ja, dass das total unrealistisch ist” – war der Weg zum Teil total verrückt. Ich begegnete Menschen, die mich auf diesem Weg begleiteten, die ich vorher nicht kannte und die Wege nahmen hin und wieder Abzweigungen, auf die ich nie gekommen wäre.

Und deshalb kann ich auch der Aussage beipflichten: Wenn man nur lang genug geht, wird man mit Sicherheit ankommen. Ob es am Ende noch das Ziel vom Anfang ist oder sich dieses Ziel in der Zwischenzeit etwas geändert hat, steht noch einmal auf einem anderen Blatt. Schließlich sollten unsere Ziele uns begeistern. Und wenn das, aus welchem Grund auch immer, irgendwann nicht mehr der Fall ist, spricht nichts dagegen unsere Ziele zu ändern oder neu setzen.

Deshalb setze ich mir große Ziele

Jetzt habe ich schon verraten, dass Ziele für mich dazu gehören. Insbesondere die großen, leicht verrückt erscheinenden Ziele. Ganz einfach weil ich es wichtig finde immer eine oder mehrere Missionen zu haben. Das gibt mir eine gewisse Richtung vor und stellt sicher, dass ich mich stetig dorthin bewege – wenn auch nicht immer auf dem kürzesten Weg.

Hat man diese großen Ziele nicht, kann ich mir vorstellen, dass Unzufriedenheit und Orientierungslosigkeit an die Stelle treten, weil ja nichts aktiv gestaltet werden kann und man einfach “umherirrt” und hofft, dass alles gut wird ohne jedoch aktiv etwas dafür zu tun.

Große Ziele helfen mir also mein Leben nach meinen Vorstellungen zu gestalten. Sie sind zusammen mit meinen Werten eine Art Kompass, die mich auf Kurs halten, egal was ich tue.

Denke ich jeden Tag über meine großen Ziele nach? Eher nicht. Sie sind eher in meinem Unterbewusstsein gesetzt und ich weiß einfach, dass sie da sind. Manche arbeiten mit Visionboards, um sie stetig vor Augen zu haben. Das war tatsächlich nie etwas für mich. Aber wenn es dir hilft: Go for it!

Wichtig ist nur, dass du nicht jeden Tag erneut über deine Ziele nachdenken musst und sie quasi loslassen kannst, wenn sie gesetzt sind. Und zwar weil du weißt, dass es eh so oder noch besser kommen wird. Manchmal habe ich meine gesetzten Ziele auch eine ganze Zeit lang komplett vergessen nachdem ich sie aufgeschrieben habe. Aber das Verrückte ist, dass sie trotzdem eintraten, was mir dann immer erst auffällt, wenn ich mir Zeit nehme durch meine alten Journals zu blättern. Deshalb ist Zielsetzung für mich auch immer ein bisschen magisch und irgendwie aus meinem Leben nicht wegzudenken.

Und dann sind da auch noch die kleinen Ziele…

Und auch wenn die großen Ziele nur in meiner Vorstellung existieren und ich keine Ahnung habe, wie ich sie erreichen soll, ergeben sich ganz automatisch und wie von selbst kleinere Tages- und Wochenziele. Und die zahlen dann in der Regel ganz natürlich auf meine großen Ziele ein auch wenn sie einzeln gesehen unbedeutend erscheinen mögen.
Tatsächlich versuche ich täglich zu journaln und mir meine Ziele für den Tag zu notieren, bevor ich in den Tag starte. Und auch wenn das noch nicht immer klappt – manchmal kommen eben andere Dinge dazwischen – merke ich, dass ich an den Tagen, an denen ich es mache sehr viel produktiver bin und mich auch am Ende des Tages besser fühle, weil ich schwarz auf weiß sehe, was ich alles geschafft habe.

Und wie sieht es bei dir aus? Setzt du dir regelmäßig Ziele und wie groß dürfen die sein? Lass es uns unter unserem Social Media Post zum heutigen Artikel auf Facebook oder Instagram wissen.

Im Boost my Business Podcast erfährst du übrigens in Episode 37, wie Katja ihre Ziele setzt und wie sie ihre Produktivität mit Tages- und Wochenzielen gesteigert hat. Unbedingt anhören!

 

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Jennifer Ochainski

Seit über 10 Jahren bin ich nun im Online-Marketing tätig. Mit wechselnden Schwerpunkten in SEO, SEA, Affiliate, Display, Social Media, E-Mail, Amazon etc. was mir breites Expertenwissen eingebracht hat, welches ich liebend gern mit euch in unserem Blog und wöchentlichen Newsletter teile. ♥