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Unsere Boost my Business Gründerinnen-Story 

Die Boost My Business Gründerinnen-Story

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Oder warum du dich immer auf deine Stärken fokussieren solltest

Immer wieder werden wir gefragt, wie wir – also Katja und ich eigentlich zueinander gefunden haben und wie wir es mittlerweile schon drei Jahre lang schaffen in unserem gemeinsamen Business unglaublich gut, effizient und erfolgreich miteinander zu arbeiten. Und da dachten wir uns: Es ist mal an der Zeit, euch ein wenig mitzunehmen. In unsere Gründerinnen-Story von Boost my Business und der Art und Weise wie wir zusammenarbeiten. Denn Fakt ist: So easy und harmonisch ist es natürlich nicht immer. Auch wir müssen immer wieder Kurskorrekturen vornehmen, um nicht komplett vom Weg abzukommen. 

Wenn du also selbst gerade noch mitten in deiner eigenen Gründung steckst oder vielleicht sogar noch in der Planung bist, ist dieser Beitrag bestimmt spannend für dich. Und zwar nicht, nur wenn du im Team gründest, so wie wir es getan haben. Du erfährst auch, worauf du insbesondere als Solo-Selbstständige achten solltest, um dich nicht komplett zu verausgaben und vor lauter Erschöpfung irgendwann in Versuchung zu geraten, doch alles hinzuschmeißen. 

Denn sind wir mal ehrlich: Solche Momente werden früher oder später kommen! Die Frage ist dann nur, wie du damit umgehst. 

Aber lass uns nun erst einmal von Beginn an starten:

Katja & Jennifer – Wie alles begann

Wenn du uns schon ein Weilchen folgst, hast du sicher schon mitbekommen, dass wir beide uns schon im Jahr 2012 kennenlernten, als ich in der Online-Marketing-Agentur trafficmaxx startete, in der Katja schon seit 2 Jahren arbeitete. Vom ersten Tag an und für die nächsten 4 Jahre, waren wir Büro-Buddies, gingen gemeinsam durch die Höhen und Tiefen, die das Agenturleben so mit sich brachten und eigneten uns einen großen Teil unseres Online-Marketing-Know-Hows in den Bereichen Suchmaschinenoptimierung (SEO), Suchmaschinenwerbung (SEA), Display-Marketing und Conversion-Optimierung an.

Denn eins kannst du uns glauben. Nach vier Jahren in einer Online-Marketing-Agentur mit so unglaublich vielen unterschiedlichen Kund:innen haben wir so ziemlich alles gesehen. Und es hat auf jeden Fall dazu beitragen, dass uns auch heute eigentlich nichts mehr schocken kann, was mit Websites und Online-Marketing zu tun hat. Nicht nur deshalb sind wir unglaublich dankbar, dass wir dort zueinander gefunden haben.

Als ich mich dann nach vier Jahren entschied einmal die Seiten zu wechseln und beim Wissenschaftsverlag Springer Nature Schritt für Schritt anfing ein Online-Marketing-Team aufzubauen, trennten sich unsere beruflichen Wege erst einmal für ein paar Jahre. Wir blieben aber immer in Kontakt und trafen uns gelegentlich, wenn unsere engen Terminkalender es zuließen.

Und dann war da immer wieder die Idee vom eigenen Business

Ich kann dir im Nachhinein gar nicht genau sagen warum – denn eigentlich waren wir beide grundsätzlich ganz happy in unseren Angestelltenjobs (bis auf Katja in ihrer letzten Station, was jedoch den Rahmen dieses Beitrages sprengen würde) – aber immer, wenn wir uns sahen, kam das Thema auf, dass es doch eigentlich mega toll wäre, wenn wir unser eigenes Business hätten.

Wie genau das aussehen sollte, änderte sich gefühlt zig Mal. Zuerst haben wir alle möglichen Szenarien fernab vom Online-Marketing durchgespielt. Da gab es Ideen vom nachhaltigen und gesunden Snackbusiness, Food-Delivery für Sportler oder Yoga-Apps, die in unserer Vorstellung alles Dagewesene weit übertrafen. Denn wir waren uns sicher: Egal wie unser Business am Ende aussieht: Es wird gut werden. Schließlich sind wir schon einmal Online-Marketing-Expertinnen. Was kann da schon schief gehen?

Eigentlich fast nichts… Nur, dass die Ideen – auch wenn sie auf dem Papier gar nicht so schlecht aussahen – einfach nicht unserer Leidenschaft entsprachen. Und ich glaube ja, dass sie deshalb schon von Beginn an immer und immer wieder zum Scheitern verurteilt waren.

Bis wir schließlich auf das, für Außenstehende vermutlich von Beginn an, Offensichtliche kamen, vergingen wirklich etliche Monate. Doch dann wurde es uns bei einem Spaziergang am See plötzlich klar:

Wir machen uns mit unserer Leidenschaft für Online-Marketing selbstständig!

Und zwar ohne nur noch eine Online-Marketing-Agentur zu gründen. Davon gibt es schließlich schon mehr als genug. Wir wollten etwas anderes machen. Etwas ganz anderes und dabei dennoch unsere Leidenschaft für das Thema nach außen tragen.

Doch wie macht man das am besten?

Und da fiel es uns fast schon wie Schuppen von den Augen und plötzlich machten auch unsere vorherigen Trial- and Error Gründungsideen total Sinn. 

Denn von was waren wir von Anfang an überzeugt? Dass wir jedes Business über kurz oder lang mit unserem Online-Marketing-Know-How erfolgreich machen können. 

Und wovon gibt es mehr als genug? 

Richtig: Unglaublich tolle Gründer:innen mit großartigen Business-Ideen voller Leidenschaft und Power, denen aber häufig eines fehlt: Unser Online-Marketing-Know-How.

Die Geburtsstunde von Boost my Business

Und da stand die Idee und wir waren wirklich von Beginn an Feuer und Flamme. Wir wollten motivierten Gründer:innen und Inhouse-Marketern zeigen, wie Online-Marketing funktioniert. Und zwar ohne den ganzen “Reich über Nacht”-Bullshit, der einem auf Social Media immer wieder begegnet, wenn man sich mit dem Thema Marketing beschäftigt. Und eben auch ohne das Versprechen: “Wir machen das für dich und du musst dich um nichts kümmern”, wie es ja klassische Agenturen in der Regel machen. 

Denn wenn eines unserer Meinung nach wichtig ist, wenn du dein eigenes Business gründest, dann ist es Eigenverantwortung. Insbesondere in den Bereichen, die essentiell für den Erfolg deines Herzensbusiness sind. Und Online-Marketing gehört da heutzutage in jedem Fall dazu. Du solltest einmal verstanden haben, worum es geht, dir deine Online-Marketing-Basis aufbauen und deine ersten Schritte selbst gehen. Danach kannst du dir immer noch Unterstützung holen und gewisse Aufgaben auslagern. Aber eben erst, wenn du es verstanden hast und genau weißt, was zu tun ist. Ansonsten ist das Ganze eben sehr häufig nicht wirklich erfolgreich.

Und all das war jetzt vor ziemlich genau 3 Jahren und bis heute feiern wir diesen Schritt jeden Tag. Denn wir haben unsere Leidenschaft entdeckt und lieben die Arbeit mit unseren Kund:innen so sehr, dass wir auch im Nachhinein betrachtet nichts anders machen würden.

Zwei Online-Marketing-Expertinnen – Kann das gut gehen?

Wenn man sich umhört, wie Gründungsteams aufgebaut sein sollten, hört und liest man ja immer wieder, dass man möglichst unterschiedlich sein sollte. Und prinzipiell stimmen wir dem auch zu. Denn es macht vieles um einiges leichter, wenn man unterschiedliche Präferenzen hat, was das Arbeiten angeht.

In unserem Fall ist es zum Beispiel so, dass ich einfach super stark in allen strategischen Themen und der Contenterstellung bin und Katja eher ihre Stärke in der Kommunikation, beim Netzwerken (offline und in unseren Sozialen Netzwerken), unseren Strategie-Calls bei denen wir unsere Kund:innen kennenlernen, aber auch beim Durchführen von Workshops oder Trainings der Google Zukunftswerkstatt hat. 

Das ergänzt sich im normalen Arbeitsalltag ganz hervorragend und auch bei der Art von Kund:innen, die wir beide am besten betreuen können, gibt es Unterschiede: So liebe ich es  mit Inhouse-Marketern zu arbeiten, die ihr Online-Marketing auf eine strategisch nachhaltige Basis stellen oder gerade anfangen sich ein performance-orientiertes Marketing-Team aufzubauen, während Katja es liebt mit Gründer:innen zu arbeiten, die super motiviert ihre ersten Schritte im Online-Marketing gehen wollen.

ABER allzu unterschiedlich sollten Gründungspartner:innen unserer Meinung nach auch nicht sein. Denn wobei wir uns auf jeden Fall einig sind, sind unsere grundsätzlichen Werte, privat und im Business-Kontext, unsere größere Vision mit Boost my Business und dass wir immer miteinander reden, wenn gerade etwas für eine von uns nicht ganz so rund läuft. Und wäre das nicht der Fall, bin ich mir ganz sicher, dass wir nie dorthin gekommen wären, wo wir heute sind.

Unser Erfolgsgeheimnis – Jede konzentriert sich auf ihre Stärken

Und ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass es eines unserer Erfolgsgeheimnisse ist, dass wir über die Zeit herausgefunden haben, was wem am meisten liegt und dann darauf geachtet haben, dass jede von uns idealerweise auch nur noch das tut.

Haben wir zwischendurch mal versucht, dieses System zu durchbrechen? Auf jeden Fall. 

Und zugegebenermaßen geraten auch wir – obwohl wir es eigentlich besser wissen müssten – immer wieder in Versuchung der anderen Aufgaben zu geben, die aber eigentlich in unseren Komfortbereich liegen. 

So gibt es Phasen, in denen wir zum Beispiel ein neues Produkt entwickeln – wie letztens erst unsere neue #BusinessBooster Academy – und gleichzeitig viele Inhouse Marketer als Kund:innen haben. Dann kommt es schon einmal vor, dass ich für meinen Teil aufgrund der Masse an Arbeit, die in kürzester Zeit über mich einbricht, leicht überfordert bin. Und immer dann, frage ich Katja, ob sie nicht die Inhaltserstellung übernehmen könnte. Und vielleicht ahnst du es schon: Das funktioniert eigentlich fast nie.

Am Ende sind wir beide häufig nur genervt. Katja, weil sie sich mit Contenterstellung beschäftigen muss, für die sie sehr viel länger braucht als ich und was ihr einfach auch super schwerfällt. 

Und ich, weil mir das alles zu lange dauert und am Ende eh nicht dem entspricht, was ich mir vorgestellt habe, sodass ich doch wieder alles umschreibe, obwohl ich gehofft hatte keine Arbeit mehr damit zu haben.

Was ist also die Lösung, wenn die Kapazitäten knapp werden?

Wie das Beispiel anschaulich zeigt, ist die denkbar schlechteste Lösung etwas zu machen, wofür wir nicht gemacht sind. Denn dann müssen wir mehr Zeit aufbringen als notwendig wäre und das Ergebnis ist im besten Fall auch nur mittelmäßig. Dann doch lieber gleich akzeptieren, dass man nicht alles allein machen sollte.

Und das ist insbesondere auch für dich wichtig, falls du dein Business ganz allein aufbaust: Wir können nicht in allem gleich gut sein und es gibt einfach Themen, bei denen es dir nicht gut tut, sie dauerhaft allein zu machen. Weil sie dich entweder viel zu viel Zeit kosten, die du stattdessen mit deinen Kund:innen verbringen solltest oder weil sie dich einfach unglaublich nerven. 

Beides ist total legitim. Du solltest nur jedem Thema mal eine faire Chance gegeben haben und in dich hineinspüren, ob es wirklich etwas ist, was du partout nicht machen möchtest oder ob es einfach nur ungewohnt und neu ist es zu machen. Denn das ist ein wichtiger, wenn auch feiner Unterschied. Denn natürlich gehen dir nicht alle Dinge, die du zum ersten Mal machst, super leicht von der Hand. Es ist normal, dass du für deine allerersten Website-Texte sehr viel länger brauchst als für deinen hundertsten Blogartikel. Die Frage ist nur: Wie fühlt es sich für dich an? Hast du schon einen Tag vorher Bauchschmerzen, wenn du das Thema auf deiner To-Do-Liste siehst? Dann ist es meist ein Zeichen dafür, dass es besser wäre, das Thema perspektivisch auszulagern und sich Unterstützung von außen zu holen.

Und das möchte ich dir mit diesem Artikel auch unbedingt ans Herz legen: Probiere alles eine Weile aus, aber wenn du merkst, dass etwas absolut nicht “deins” ist, dann hinterfrage, ob du es wirklich machen musst und wenn die Antwort “ja” ist, hol dir Unterstützung, wenn es irgendwie geht. 

Gleiches gilt natürlich auch für Aufgaben, die du liebst, aber die hin und wieder einfach mal zu viel werden, weil der Tag eben nur 24 Stunden hat. Auch dann solltest du nicht allzu lang zögern dir Unterstützung zu holen, wenn es möglich ist.

Und solltest du im Team gegründet haben, wie wir, widerstehe der Versuchung deiner/m Businesspartner:in Aufgaben überhelfen zu wollen, die ihm oder ihr einfach nicht liegen. Das spart euch Nerven und Stress im Gründungsparadies. 😉

In diesem Sinne: Viel Erfolg bei allem, was du dir mit deinem Herzensbusiness vornimmst und achte stets auf deine Energie und Leidenschaft. 

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