Wie sieht dein Gründer:innen-Alltag aus?

Alltagasstrategien von Gründer:innen - Team Struktur oder Team Flow

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Lässt du den Tag lieber auf dich zukommen oder arbeitest du gern strukturiert Listen ab?

Wie du sicher weißt, startet in diesem Monat direkt nach Ostern unsere kostenlose 4-Tage-Challenge “Online-Marketing trifft Gründer:innen-Alltag”, in der wir gemeinsam eine für dich und dein Herzensbusiness funktionierende Online-Marketing-Routine erarbeiten, die dir kontinuierlich mehr Kund:innen bringt. Und in diesem Zuge, haben wir uns einmal Gedanken gemacht, welche verschiedenen Ansätze es eigentlich gibt, den eigenen Gründer:innen-Alltag zu gestalten und welche Dinge es zu beachten gibt, je nachdem zu welcher Gruppe du gehörst.

Die zwei dominanten Alltagsstrategien

Denn tatsächlich gibt es unserer Erfahrung nach zwei große Gruppen von Alltagsstrategien bei den Gründer:innen, mit denen wir bisher zusammenarbeiten durften:

  1. Die einen, die ihren Alltag komplett durchstrukturiert haben und immer genau wissen, was an welchem Tag in der Woche auf der Agenda steht und die diese Agenda auch in aller Regel sehr genau befolgen.
  2. Und die anderen, die jeden Tag einfach auf sich zukommen lassen und sich dann in die Arbeit stürzen, die sie entweder gerade machen möchten oder müssen, weil sich Deadlines oder Kundentermine langsam aber sicher nähern.

Und ja, ich weiß, diese Einteilung wirkt erst einmal ziemlich schwarz-weiß und uns ist auch total klar, dass die wenigsten von euch ganz klassisch und stereotypisch in die eine oder andere Gruppe hineinfallen – wir übrigens auch nicht. Allerdings sind wir uns relativ sicher, dass jede:r von uns eine Grundtendenz hat, die entweder stärker zum “Team Struktur” oder dem “Team Flow” ausschlägt. Hattest du beim Lesen gerade schon eine Ahnung, was dir mehr liegt? Bestimmt, oder?

Das Beste aus beiden Welten für deinen Gründer:innen-Alltag

In der Realität ist es meist so, dass wir uns ungeachtet unserer Grundtendenz immer mal wieder Techniken des jeweils anderen “Teams” zunutze machen oder sie zumindest einmal für uns ausprobieren.

Zum Beispiel dann, wenn es die Situation erfordert: So muss ein Produktlaunch und die vorangehende Promotion eben geplant und vorbereitet werden, auch wenn man sonst lieber spontan entscheidet, was man wann auf den eigenen Online-Marketing-Kanälen (wie auf Instagram & Co.) postet.

Oder weil man mal ganz bewusst aus dem Alltag ausbrechen möchte: So möchten Gründer:innen, die sonst sehr strukturiert sind und den Kalender komplett durchgetaktet haben, es hin und wieder – zum Beispiel im Urlaub – mal bewusst ganz entspannt angehen und nur Dinge machen, auf die sie Lust haben.

Oder weil man einmal testen will, ob bestimmte Dinge für einen langfristig funktionieren könnten: Wie ein To-Do-System für “Team Flow” oder bewusst ungeplante Kreativ-Tage für “Team Struktur”.

Du siehst also, es gibt eine Menge Graustufen zwischen den beiden Gruppen und das ist auch gut so. Denn am Ende ist es wichtig, dass du dir ein System erarbeitest, das für dich funktioniert. Und dafür bewährt es sich in der Regel, das Beste aus beiden Welten für sich persönlich und das eigene Business zu adaptieren.

Darauf solltest du achten, wenn du zum “Team Struktur” gehörst

Gründer:innen, die insgesamt sehr strukturiert sind, tendieren häufig dazu, sich zu viel vorzunehmen. Die Tage sind vollgepackt mit Kundenterminen, Aufgaben und Fokusblöcken und es gibt nur wenig Flexibilität bzw. Zeitslots, die keine Funktion haben.

Der Vorteil ist ganz klar, dass diese Gründer:innen häufig recht viel in kurzer Zeit schaffen und dadurch schnell vorankommen. Insbesondere dann, wenn Dinge abgearbeitet werden müssen, zahlt sich diese Strategie schnell aus. Denn das funktioniert auf diese Weise ganz wunderbar.

Es besteht jedoch die Gefahr, dass man sich die Tage und Wochen viel zu voll packt, man nicht im Einklang mit dem eigenen Biorhythmus arbeitet und zu wenig oder im schlimmsten Fall keine freie Zeit einplant. Klassischer Fall von selbst und ständig quasi. Und das kann man sicher eine Weile – wenn nicht sogar mehrere Jahre – durchhalten, allerdings wird man höchstwahrscheinlich irgendwann gesundheitliche oder mentale Probleme heraufbeschwören.

Außerdem kommt es immer mal wieder vor, dass die besonders Strukturierten in eine Art blinden Aktionismus verfallen und bestimmte Aufgaben einfach gemacht werden, weil sie schon immer gemacht wurden. Es wird also seltener hinterfragt, warum man gewisse Dinge tut und ob sie wirklich zu den persönlichen und den Unternehmenszielen beitragen. Kurz gesagt: Gründer:innen, die eine sehr strukturierten Arbeitsweise an den Tag legen, laufen Gefahr, die ganze Zeit beschäftigt, aber nicht unbedingt produktiv zu sein.

Unser Tipp für die strukturierten Gründer:innen unter euch

Es ist super, dass du deine Tage und Aufgaben so gut strukturierst und planst. Achte nur darauf, dass du nur die Dinge machst, die auch wirklich etwas bewegen und die dich deinen Zielen näher bringen. Und plane dir ganz bewusst Auszeiten ein. Und zwar am besten doppelt so viele, wie du eigentlich deiner Meinung nach brauchen würdest. Denn diese Zeiten, in denen man eben mal nicht produktiv ist, sind am Ende die Zeiten, in denen du neue Angebotsideen hast, dir kreative Content-Ideen kommen oder die du einfach für Networking, Regeneration und Entspannung nutzen kannst. Denn mit einem geladenen Akku wirst du an deinen Produktivitätstagen noch viel mehr schaffen.

Darauf solltest du achten, wenn du zum “Team Flow” gehörst

Du gehörst eher zu den Gründer:innen, die ihre Tage am liebsten nicht planen und stattdessen auf ihr Bauchgefühl vertrauen, wenn es darum geht, was zu tun ist?

Dann hast du gegenüber den super strukturierten Gründer:innen auf jeden Fall den Vorteil, dass du viel besser in Kontakt mit deiner Kreativität und deiner Intuition kommst. Und das wiederum wird es dir ermöglichen, authentisch und ungezwungen zu kommunizieren und dein Unternehmen zu vermarkten.

Es besteht jedoch die Gefahr, dass du immer wieder in Stress verfällst. Nämlich besonders dann, wenn sich eine Deadline nähert. Und dabei ist es egal, ob ein wichtiger Kundentermin ansteht oder die Social Postings für die Woche erstellt werden müssen. Wenn du auf die richtige Stimmung wartest, um gewisse Aufgaben zu erledigen, läufst du immer Gefahr unter Zeitdruck zu sein, wenn die Stimmung – besonders für die unliebsamen Aufgaben – einfach nicht kommen will. Zudem fällt es dir vielleicht schwerer, in die Umsetzung zu kommen. Insbesondere dann, wenn es um das Bewältigen sehr komplexer Aufgaben geht, die viele Einzelprozesse beinhalten. So kann es sein, dass du dich bei gewissen Aufgaben komplett in Details (wie zum Beispiel dem Design) verlierst und dann am Ende zu wenig Zeit für den Rest (wie zum Beispiel den Basisarbeiten, wie Profil- und Kampagneneinrichtungen) hast, was wiederum zu Stress und Zeitproblemen führen kann.

Unser Tipp für die spontanen Gründer:innen unter euch

Es ist super, dass du immer darauf achtest im Einklang mit deiner Energie und deiner Intuition zu sein. Das hilft dir dabei, kreativ und innovativ zu sein. Achte nur darauf, dass du auch hin und wieder strukturierte Elemente – wie kurze, aber knackige Fokusblöcke – für die wichtigsten Themengebiete in deinen Alltag einbaust. So kannst du sicherstellen, dass die Dinge, die nun einmal getan werden müssen, auch wirklich schnell und zuverlässig fertig werden und kannst den großen Rest der Zeit viel entspannter mit dem Flow gehen.

Online-Marketing trifft Gründer:innen-Alltag – Die Challenge für alle von euch

Übrigens ist unsere #OMTGA 4-Tage-Challenge so aufgebaut, dass sie dir in jedem Fall dabei hilft, eine funktionierende Online-Marketing-Routine aufzubauen, an der du auch tatsächlich langfristig dranbleibst. Ganz egal, ob du zum “Team Struktur” oder zum “Team Flow” gehörst. Am 19. April 2022 geht’s los. Bist du dabei? Wir freuen uns auf dich! 💙

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