Content-SEO: Themen- & Keywordrecherche für deinen Blog

27. April 2020
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Mit einem Blog hast du die tolle Möglichkeit dein Wissen und deine Gedanken zu teilen und damit regelmäßig Besucher auf deine Website zu ziehen. Im besten Fall auch die, die dich und dein Unternehmen noch gar nicht kennen aber über Suchmaschinen zu dir finden. Denn Blogbeiträge eignen sich für die Suchmaschinenoptimierung ganz hervorragend. Zum einen, weil sie dafür sorgen, dass du stets aktuelle Informationen auf deiner Website veröffentlichst und zum anderen, weil Blogbeiträge in der Regel ein Thema oder eine Frage ausführlich behandeln und damit meist auch ein wirklich gutes Suchergebnis darstellen, wenn jemand genau danach sucht. Aber um diese Platzierung in den Suchergebnissen auch wirklich zu erreichen, ist es wichtig über Themen und Fragen zu schreiben, die auch gesucht werden. Aber wie findest du genau das heraus? Damit beschäftigen wir uns im heutigen Artikel.

Schritt 1: Allgemeine Themenrecherche – Eine never ending Story

Wenn du die Augen offen hältst, kannst du tagtäglich neue Content-Ideen für deinen Blog finden. Es kann zwar etwas Übung erfordern aber auch alltägliche Dinge können dir einen guten Einstieg in deinen nächsten Blogartikel liefern.
Aber auch die Kommunikation mit deinen Kunden ist Gold wert. Gibt es Fragen, die immer wieder gestellt werden? Dann lohnt es sich auf jeden Fall das Thema einmal im Rahmen eines Blogbeitrags ausführlicher zu behandeln. Ein schöner Nebeneffekt hiervon: Wenn noch einmal Fragen dazu kommen, kannst du auf deinen Blogbeitrag verweisen und musst nicht ständig deine Antworten wiederholen.

Hast du bereits eine größere Community? Etwa auf facebook, Instagram oder einen eigenen Email-Verteiler? Dann frage sie doch einfach, was sie sich von dir als Thema wünschen oder was sie im Moment am meisten beschäftigt.

Unsere Empfehlung: Bleibe im Alltag stets aufmerksam und hab immer etwas dabei, um dir deine Ideen zu notieren. Wir haben zum Beispiel ein Google Drive Sheet, in das jeder von uns neue Content-Ideen einträgt, wann immer sie uns in den Sinn kommen. Und wenn wir dann mal die nächsten Wochen vorplanen, schauen wir uns diese Liste an und überlegen, was davon es in unseren Redaktionsplan schafft, bzw. in den nächsten Schritt – die Keywordrecherche – schafft.

Schritt 2: Speziellere Themenrecherche bzw. Keywordrecherche

Nachdem du die groben Themenbereiche identifiziert hast, die deine Wunschkunden interessieren, solltest du dir regelmäßig etwas Zeit nehmen diese Themen genauer zu analysieren. Idealerweise im Rahmen einer Keywordrecherche. Eine Keywordrecherche hilft dir nämlich dabei, alle verwandten Themen und Suchanfragen zu identifizieren und gibt dir idealerweise auch schon ein Gefühl dafür welche Fragestellungen rund um dein Thema am häufigsten gesucht werden. Warum ist das wichtig? Aus SEO-Sicht macht es einfach Sinn das Suchverhalten der Suchmaschinennutzer zu verstehen und ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Begriffe und Fragen am häufigsten gesucht werden. Das bedeutet zwar nicht, dass alles, was du dabei findest relevant für dich ist aber glaube uns: Bei fast jedem Thema wirst du auf Begrifflichkeiten und Fragestellungen treffen, an die du vorher nicht gedacht hast und die deinen Text aus SEO- und Nutzer-Sicht passender und wertvoller machen. Also los geht’s. Schnapp dir dein Thema und mach dich auf die Suche. Hier einige Tools, die dir dabei behilflich sein können:

Hilfreiche Tools für deine SEO Keywordrecherche

Hier sind einige Tools für deine Keywordrecherche, die relativ selbsterklärend und leicht zu bedienen sind. Das ist unserer Meinung nach wichtig, damit du nicht mehr Zeit als nötig mit deiner Keywordrecherche zubringst und dennoch an die benötigten Informationen kommst. Schließlich möchte ja wahrscheinlich niemand von euch Vollzeit-SEO werden. Also konzentrieren wir uns auf das Wesentliche:

1. Google für deine Keywordrecherche

Sehr offensichtlich und dennoch nicht von jedem genutzt: Die Google-Suche selbst. Diese gibt dir wertvolle Einblicke in häufig gesuchte Keywordkombinationen mit Hilfe von Google Suggest. Das ist die Auto-Vervollständigung in der Google Suche:

google-suggest

Aber auch am Ende der Suchergebnisseite findest du Vorschläge für ähnliche, relevante Suchanfragen:

google-suggest-ähnliche-suchanfragen

 

Und natürlich lohnt sich nicht nur ein Blick auf die vorgeschlagenen Keywords: Sobald du nämlich genau weißt, was für einen Text du schreiben möchtest, such am besten noch einmal genau danach bei Google und schau dir die Ergebnisse an. Liefern diese schon alle Informationen, die man sich zu dem Thema denken kann oder fehlt vielleicht etwas, das du in deinen Beitrag aufnehmen kannst? Oder gibt es generell etwas, das du tun kannst, um am Ende ein besseres Suchergebnis zur Verfügung zu stellen als die, die es schon gibt?
Nutze die Ergebnisse für Inspiration aber achte darauf nichts zu kopieren. Denn wenn Suchmaschinen eins nicht mögen, dass ist es gleicher oder sehr ähnlicher Content. Achte also immer darauf, dass deine Texte einzigartig sind.

2. Answer the Public & Ubersuggest

Während Google dir nur 4-10 Vorschläge zeigt, wenn du nach deinen Keywords suchst, liefert dir answerthepublic.com und Ubersuggest noch viel mehr, wenn es sich nicht gerade um ein sehr nischiges Thema handelt. Nach Eingabe deines Keywords, bekommst du neben allen W-Fragen, die in Zusammenhang mit deinem Suchbegriff gestellt werden auch die kompletten Suggest-Vorschläge von Google und bing sowie Vergleichskeywords uvm.
Ein Blick lohnt sich also auf jeden Fall.

3. Google Ads Keyword Planner

Nutzt du bereits Google Ads? Dann lohnt sich ein Blick in den Google Ads Keyword Planner. Auch hier bekommst du Keywordvorschläge und Inspirationen gepaart mit Informationen zu den monatlichen Suchanfragen. So kannst du einschätzen welche Keywords oder Keywordkombinationen am häufigsten gesucht werden und deine Themen drumherum planen. Hast du kein Google Ads Account: Dann bekommst du nur grobe Schätzwerte bei den monatlichen Suchanfragen und kannst genauso gut ein externes Tool, wie Ubersuggest dafür nutzen.

Schritt 3 – Definiere dein Hauptkeyword und schreibe deinen Blogartikel

Du weißt nun für welche Begriffe bzw. Suchanfragen dein Artikel gefunden werden soll? Darüber weißt du für wen du den Artikel schreibst und was das Ziel des Artikel ist? Sehr gut. Denn das sind die Grundvoraussetzungen für jeden Blogbeitrag, bevor du mit dem Schreiben beginnst. Und wenn es dann los geht mit dem Schreiben, behalte im Hinterkopf, dass du für das Online-Medium schreibst. Hier ist die Struktur und die Unterteilung in verschiedenen Absätze und das Nutzen von Zwischenüberschriften viel wichtiger für deine Leser. Schließlich ist das Lesen auf einem Bildschirm oder gar auf einem Smartphone viel anstrengender für die Augen. Versuche deshalb möglichst viele Orientierungspunkte zu liefern und deine Inhalte so schnell wie möglich erfassbar zu machen auch ohne dass man den Beitrag Wort für Wort lesen muss.

Alle unsere Tipps zum Thema findest du übrigens in unserem Artikel So schreibst du gute Online-Texte.

Und jetzt wünschen wir dir viel Erfolg bei deiner Themensuche!

 

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Jennifer Ochainski

Seit über 10 Jahren bin ich nun im Online-Marketing tätig. Mit wechselnden Schwerpunkten in SEO, SEA, Affiliate, Display, Social Media, E-Mail, Amazon etc. was mir breites Expertenwissen eingebracht hat, welches ich liebend gern mit euch in unserem Blog und wöchentlichen Newsletter teile. ♥

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