4 Dinge, die du brauchst um mit Email-Marketing zu starten…

11. Mai 2020
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…und 1 Nice-to-Have

Hast du dir überlegt mit Email-Marketing zu starten? Vielleicht nachdem du die Vor- und Nachteile des Email-Kanals in unserem Artikel gelesen und für dich gegeneinander abgewogen hast? Hervorragend! Dann lass uns nun einmal schauen, welche Voraussetzungen du dafür mitbringen solltest. Schließlich willst du ja nicht nur mit Email-Marketing starten, sondern auch möglichst erfolgreich damit sein, oder?

Also hier sind sie: Unsere 4 Voraussetzungen, die du benötigst, um erfolgreich zu starten:

Email-Marketing-Voraussetzung #1: Du kennst deine Wunschkunden

Die Grundlage für dein komplettes Online Marketing ist, dass du genau weißt mit wem du sprichst – also deine Wunschkunden ganz genau kennst. Das gilt natürlich genauso für dein Email-Marketing.
Und dazu gehört nicht nur, dass du eine Person vor Augen hast. Du solltest auch genau wissen vor welchen Problemen bzw. Herausforderungen deine Kunden stehen. Denn nur so kannst du auch in deinen Emails Mehrwert schaffen und Inhalte liefern, die deine Leser wirklich interessieren.
Darüber hinaus solltest du dir auch schon einmal Gedanken über den Weg deiner Kunden gemacht haben (also z.B. die Online Marketing Kanäle und deinen Verkaufsfunnel). Denn das stellt sicher, dass du deine Wunschkunden auch erreichst und erleichtert es dir am Ende deine Email-Listen zu füllen.

Bist du dir in diesen Punkten noch nicht so ganz sicher? Dann legen wir dir unbedingt unseren kostenlosen Email-Kurs “In 5 Tagen zu deinem Online Marketing Konzept” ans Herz. Dort gehen wir genau auf diese Grundlage und noch viele weitere Dinge rund um deine ersten Schritte im Online aber auch im Email-Marketing ein. Melde dich also unbedingt dafür an, wenn du das noch nicht getan hast!

Email-Marketing-Voraussetzung #2: Du hast den Datenschutz im Griff

Email-Marketing und Datenschutz sind spätestens nach der Einführung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) untrennbar miteinander verbunden. Informiere dich also unbedingt, was zum Zeitpunkt zu dem du starten möchtest erlaubt ist und was nicht. Leider können auch wir dir hier keine verbindlichen Hinweise und Empfehlungen geben, da wir keine Juristen sind. Wir können dir allerdings kurz zusammenfassen, was unserer Meinung nach wichtig ist:

  • Nimm nur Personen in deine Mailingliste auf, die sich auf dafür angemeldet und explizit ihr Einverständnis für Marketing-Emails gegeben haben. Das bedeutet auch, dass du nicht einfach deine ehemaligen Kunden eintragen kannst. Lass alles am besten über ein sauber aufgesetztes Anmeldeformular laufen, bei dem die Kunden explizit ihr Einverständnis geben deine Newsletter zu bekommen. Auf unserer Newsletter-Seite kannst du dir anschauen, wie wir das über unser Tool Newsletter2Go (jetzt Sendinblue) gelöst haben.
  • Richte zudem einen Double-Opt-In-Prozess (DOI-Prozess) ein, sodass deine Kunden nicht nur im Rahmen des Anmeldeprozesses ihr Einverständnis geben, sondern direkt im Anschluss noch eine Email bekommen in der sie das zweite Mal ihr Einverständnis geben. Denn nur dann kannst du sicher sein, dass nicht wahllos fremde Emails in deinen Formulare landen.
  • Dokumentiere das Einverständnis deiner Kunden. Also wann haben sie sich über dein Formular angemeldet und wann haben sie deine DOI-Email bestätigt. Wenn es irgendwann einmal eingefordert wird, musst du bereit sein darüber genaue Auskunft zu geben. Wenn du mit einem Email-Tool arbeitest, übernimmt das in der Regel genau diese Dokumentation für dich.
  • Stelle sicher, dass diese Daten sicher, z.B. bei deinem Email-Anbieter verwahrt werden und kein Unbefugter Zugriff zu diesen Daten hat.
  • Schließe einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit deinem Email-Anbieter ab. Das kannst du in der Regel in deinen Profileinstellungen ganz einfach per Mausklick machen.
    Unserer Meinung nach solltest du Anbieter bevorzugen, die europäische oder gar deutsche Server nutzen, auf denen die Daten deiner Kunden gesichert werden. Auch wenn das kein Muss ist, haben wir uns dafür entschieden, um ganz sicher zu gehen, dass wirklich alles safe ist.
  • Wenn du Anreize, wie Freebies, Gewinnspiele oder ähnliches nutzen möchtest, um deine Email-Listen zu füllen, beachte das sogenannte Kopplungsverbot. Das besagt, dass du nicht einfach einen Service (wie z.B. dein Freebie) gegen Email-Adressen tauschen darfst. Stattdessen musst du im Anmelde-Prozess unmissverständlich klar machen, dass dein Kunde sich auch in deinen Newsletter einträgt, wenn er sich für dein Freebie oder die Teilnahme an deinem Gewinnspiel entscheidet.
  • Nimm einen passenden Rechtstext in deine Datenschutzerklärung auf. Dieser wird dir in der Regel von deinem Email-Tool zur Verfügung gestellt und du kannst ihn in deine Erklärung hineinkopieren.
  • Stelle sicher, dass in jeder deiner Emails ein Abmeldelink gesetzt ist, damit sich deine Kunden jederzeit auch wieder aus deiner Liste austragen können, wenn sie das möchten.
  • Stelle sicher, dass dein Newsletter ein Impressum und einen Link zu deiner Datenschutzerklärung hat, damit deine Kunden sich genau informieren können, wie ihre Daten genutzt werden.

Wirkt erst einmal ziemlich viel aber die meisten Tools nehmen dich für all diese Dinge ganz gut an die Hand und weisen dich darauf hin, was du benötigst. Nimm dir dennoch am Anfang einmal die Zeit den ein oder anderen Artikel zum Thema Datenschutz und Email-Marketing zu lesen oder sprich hierzu mit deinem Anwalt, wenn du einen hast. Sicher ist sicher! 🙂

Email-Marketing-Voraussetzung #3: Du hast dich für einen Email-Anbieter entschieden

Email-Tools gibt es wie Sand am Meer und so ziemlich alle sind in ihren Basisfunktionen und für kleine Email-Verteiler kostenfrei nutzbar. Zum Beispiel Sendinblue (ehemals Newsletter2Go), CleverReach oder Mailchimp, um nur einige zu nennen. Die Auswahl ist riesig. Also wie sollst du dich da entscheiden?
Die Grundfunktionalitäten sind in der Regel identisch, allerdings sind die Nutzerfreundlichkeit und auch die verfügbaren Templates zum Teil doch sehr unterschiedlich.
Entscheide dich also zunächst, was für dich unerlässlich ist. Sind es sichere EU-Server, mobil-optimierte Template-Vorlagen, Drag & Drop Email-Editoren, Automatisierungs-Emails (bzw. Autoresponder), persönlicher Service oder die Möglichkeit deine eigenen Templates hochladen zu können? Was auch immer es ist: Werde dir darüber klar und finde dann den Anbieter, der am besten zu dir und deinen Bedürfnissen passt.

Melde dich ruhig auch einmal bei dem ein oder anderen Tool an und schau mit welchem du am besten klar kommst. Manchmal sind es ja auch nur Kleinigkeiten im Tool selbst, die wir entweder lieben oder nicht ausstehen können.

Email-Marketing-Voraussetzung #4: Leidenschaft für gute Inhalte & Emails

Sei dir bewusst, dass jeder Abonnent ein Geschenk ist. Jeder, der dir seine Email-Adresse anvertraut, sollte dafür mit exklusiven Inhalten und besonderen Mehrwerten belohnt werden. Aber auch mit einem Template, also einem Email-Design, dass zu dir und deinem Business passt und das selbstverständlich in jedem Email-Client und auf jedem Gerät gut aussehen sollte.

Bringe also unbedingt ein gewisses Maß an Leidenschaft mit, um wirklich großartige Emails für deine Kunden zu kreieren. Denn niemand braucht einen weiteren lieblos gestalteten und getexteten Newsletter. Sorge stattdessen dafür, dass deine Leser dich und dein Unternehmen besser kennenlernen können. Und zwar Woche für Woche, kontinuierlich und regelmäßig.

Keine Voraussetzung aber ein Nice-to-Have: Content in anderen Kanälen

Hast du bereits einen gut besuchten Blog, einen Podcast oder regelmäßig bespielte Social Media Kanäle? Großartig. Dann hast du auch eine gute Basis für die Inhalte deiner Emails. Warum also nicht die Inhalte deiner anderen Kanäle wöchentlich in deinem Newsletter zusammenfassen? Bringt Mehrwert für deine Leser, da sie einmal wöchentlich die wichtigsten Themen zusammengefasst bekommen und nichts verpassen und erspart dir eine Menge Arbeit, da du keine individuellen Redaktionspläne für dein Email-Marketing benötigst.

In unserem wöchentlichen Boost my Business Newsletter machen wir übrigens genau das: Eben weil wir wissen, dass GründerInnen stets beschäftigt sind, gibt es jeden Freitag eine Zusammenfassung unserer Themen der Woche aus unseren Videos, Podcast-Folgen und Blogartikeln. Kurz und knapp auf den Punkt gebracht – genau passend für unsere Zielgruppe. Vielleicht wäre das ja auch etwas, was für dich funktionieren könnte?

So oder so, wir wünschen dir nun viel Erfolg beim Start mit deinem Email-Marketing!

Möchtest du noch mehr kostenlose Tipps und Tricks? Trag dich in den 🚀 Boost my Business Newsletter ein und sicher dir wertvollen Input für deinen Online Marketing Erfolg – Speziell für Gründer und 100% #bullshitfree!

Jennifer Ochainski

Seit über 10 Jahren bin ich nun im Online-Marketing tätig. Mit wechselnden Schwerpunkten in SEO, SEA, Affiliate, Display, Social Media, E-Mail, Amazon etc. was mir breites Expertenwissen eingebracht hat, welches ich liebend gern mit euch in unserem Blog und wöchentlichen Newsletter teile. ♥